Emelie Staucher – Schwester im Dienste Shallyas – dabei seit DF2015

Am 13.03.2504 imperialer Zeitrechnung erblickte Emelie das Licht der Welt, als Tochter einer Wäscherin und eines Binnenschiffers. Die Mutter, Helena Staucher verstarb nach wenigen Wochen am Kindbettfieber und lies den völlig überforderten Ernst Staucher mit der einzigen Tochter zurück. Die Hilfe, in Form von Schwester Margarethe, welche Helena so lange ablehnte, kam am Ende zu spät.

Schwer war die erste Zeit und ohne die große Güte der barmherzigen Schwestern Shallyas wäre Emelie wohl bald ihrer Mutter gefolgt. Ernst, der nur wenig Sinn darin sah, das unliebsame Kind, ein Mädchen, welches ihm die geliebte Frau genommen hatte am Leben zu erhalten, tat nur das nötigste. Füttern und wickeln, auf dass das Schreien endlich aufhöre, waren seine einzigen Taten. Eine alte dreckige Decke diente als Bekleidung. Zu dem übergab er sich dem Trost des Alkohols. Zusehend verwahrloste er, lediglich Schwester Margarethe bewahrte das Kind vor einem ähnlichen Schicksal. Mit Mühe überzeugte sie Ernst die tägliche Armenspeisung zu besuchen. Was ihn wohl letztlich überzeugte, war die Aussicht, einige Stunden ohne den nervigen Plagegeist zu sein, da er diesen dann immer im Tempel abgeben konnte.

Doch er sollte sich nie wider richtig vom Verlust seiner Frau erholen, zwar nahm er die Arbeit wider auf und auch das Trinken schränkte er ein, doch am 1. Todestag Helenas übermannte ihn der Schmerz so stark, das es ihn erneut in die Schenken am Hafen trieb. Ein fataler Tag, den Ernst sollte nie von diesem Ausflug zurück kehren. Zwei Tage später fand man ihn im Hafenbecken treibend, ob er nun im Suff gestürzt war oder ihn jemand herein gestoßen hatte konnte man nicht ermitteln und war auch in den Augen der Menschen nicht nötig, tot war tot, egal wie, er war in Morrs Reich eingegangen und nun hoffentlich wider mit Helena vereint.

So kam es nun, das die kleine Emelie als Weise zurück blieb und wie so viele Weisen in die rettenden Arme Shallyas kam. Schwester Margarethe, welche das Kind ins Herz geschlossen hatte vernahm den Tod des Binnenschiffers zwar mit Kummer, blühte aber vollends in der Aufgabe auf, sich um das verweise Mädchen zukümmern, selbst trotz Ehemann kinderlos wurde sie zu Emelies Ersatzmutter. Zwar waren alle Schwestern, welche mit der Kinderbetreuung beauftragt waren wie Mütter, doch oft bedurfte es eines strengen Wortes Margarethes eh das störrische Kind hörte….

So vergingen die Jahre ins Land und aus dem schmutzigen kleinem Sturkopf wurde eine junge Schwester Shallyas, zwar immer sehr bemüht, doch des öfteren noch sehr unsicher in ihrem Handeln und dem Weg, welchen sie gehen möchte. Margarethe beschloss deswegen bei der Oberin des Tempels vorzusprechen und sie für die Reise vorzuschlagen, die ihr helfen soll ihren Weg zu finden, sie sollte zusammen mit Schwester Dora nach Carroburg gehen und sich dort, zusammen mit dieser einer der Entsatz-Brigaden anschließen. So kam es den, das sie sich der 3. Carroburger anschlossen. Auf der Reise, die nun begann erkranke Schwester Dora schwer und musste in einem der vielen kleinen Tempel am Wegesrand zurück bleiben. Emelie wollte bei ihr bleiben, doch bestand die Ältere darauf, das sie ohne sie weiter zog, war sie doch eine der wenigen und so sehr benötigten Heilkundigen in der Einheit. Schweren Herzens zog sie also alleine, in einer ihr doch so fremden Gruppe in eine unbekannte Zukunft. Die ersten bei denen sie Gesellschaft fand, waren 2 Carroburger Großschwerter, der Kaufmanns Sohn Friedrich Rieke und der junge Hartlund Reinholz. Mit diesen zog sie zusammen in die Drachenlande, wo sie in den Reihen der Landsknechte unter dem Oberisten Tennebrand, für die Dauer des Festes Dienten.

Von dort ging es weiter in die Gemeinde Wolfs End. Kurz vor Wolfs End wurde sie von den Großschwertern getrennt und fand Unterschlupf bei einer befreundeten imperialen Gemeinschaft. Mit diesen überstand sie die Scharmützel in Wolfs End und konnte ihre Fähigkeiten im Umgang mit Wunden nutzen und vertiefen. Nun reist sie mit diesen weiter in Richtung Dotterbachs und hofft auf ihrem Wege wieder auf Einheiten der 3. zutreffen, um sich diesen anschließen zu können.

Endet vor Govit 5 – auf Eis und wartet Geduldig auf ihre Zeit, um zurück zu kehren.
Hält aber weiter Briefkontakt mit Mia von der Frost-Post in den Drachenlanden und hat nicht vor diesen zu beenden.