Großkanone – „Black Betzi“ (leider ohne Knall, da Pyro auf den meisten Cons verboten wurde) – dabei seit April ’16, die ersten Zielübungen konnten wir mit „Skaven“ machen (wobei jeder gute Imperiale weiß das es sowas nicht gibt 😉 )

Bei der Kanone „Black Betzi“ handelt es sich nicht um eine Großkanone aus Nuln, sondern lediglich um ein kleineres Seegeschütz, dass von Bord eines Handelsschiffes aus Marienburg stammt.

Im Jahr 2493 IC begleitet die 3. Carroburger den Kaufmann und Abenteurer Henrik Törfler auf eine Expedition nach Arabia. Sie fuhren mit einer Kogge von Marienburg aus nach Al-Haikk und von dort die Küste entlang auf 10 Meilen heran an die verfluchte Stadt Zandi.

Von hier an begann ein marsch in die Wüste, denn Törfler behauptete eine Karte zu besitzen, die zum Grab eines Prinzen des alten Khemri führte, der vor vielen Tausend Jahren abseits der üblichen Grabstätten, dort wo er in der Schlacht gefallen war, beigesetzt wurde.

Nebst Fünfzig Großschwertern der 3. Carroburger verließen Einhundert Marienburger Seesöldner sowie ein halbes Dutzend Kanonen das Schiff.

Irgendwo zwischen Zandri und Bel-Aliad gerieten sie in einen Sandsturm und verharrten drei Tage an der selben stelle. In dieser Zeit kamen die ersten wandelnden Toten, Skelettreiter die wie aus dem Nichts erschienen, ihre schwarzen Pfeile auf uns nieder gehen ließen und dann spurlos im Sand verschwanden.

Als am dritten Tag der Sturm sich legte hatte er vor uns eine Makropole zum Teil frei gelegt und wir befestigten unsere Stellung.
Von den ersten Spähtrupps der Seesöldner kehrten die wenigsten zurück um von tödlichen Fallen und giftigen Gasen zu berichten, die im inneren der Makropole lauerten.

Ziemlich zur selben Zeit beichtete Herr Törfler, dass er sein ganzes Kapital in diese Expedition investiert hatte und das mit der Hoffnung, die Großschwerter mit den gefundenen Schätzen bezahlen zu können.

Bevor die stinkende Ausgeburt einer Krämerseele von den wütenden Carroburgern aufgeknüpft werden konnte, erhoben sich die Toten erneut. Regimenter skelettartiger Krieger marschierten aus den Ruinen und formierten sich zum Kampf. Das Donnern der Kanonen, die Ladung um Ladung von Schrapnellen dem Feind entgegen warfen, schreckte die toten Krieger nicht. Von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang verteidigten Reikländer und Marienburger das Lager verbissen, wusste doch ein jeder, dass in der Flucht in die Wüste der sichere Tod wartete.

Als die Sonne sich über den Horizont schob, begann der Wüstenwind bereits die Spuren der Schlacht zu verwischen und bleiche Knochen unter einer Decke feinen Sandes zu begraben.

Weniger als die Hälfte der Menschen hatten diese Nacht überlebt und auch wenn kaum einer imstande sein sollte sich auf den Beinen zu halten, wurde das Lager umgehend abgebrochen und sich auf den Langen und beschwerlichen Rückweg zum Schiff begeben.

Die Leiche Henrik Törflers blieb an dem Ort, den zu erreichen er sein ganzes Habe gegeben hatte.

Der Zahlmeister der Carroburger beanspruchte letztlich alles übrig gebliebene Material aus der Expedition, abzüglich der Kostendeckung der Seesöldner. Diese beanspruchten das Schiff und steuerten Sartosa an, die Pirateninsel.

Im Kartenspiel mit dem Neuen Kapitän des Schiffes gewann der Zahlmeister der Carroburger ein Übersetzen nach Miragliano, sowie drei der Geschütze des Schiffes, welche sie aus der Wüste zurück gebracht hatten, wenngleich der Marienburger Freibeuter es sich nicht nehmen ließ eine dieser Kanonen mit einem Portrait und der Aufschrift „Black Betzi“ zu versehen.

Tage später landete die 3. Carroburger in Miragliano und begann von dort einen langen Rückweg über Bretonia ins gesegnete Imperium.