Wilhelmine „Mina“ Rieke – Friedrichs Eheweib und Koordinatorin für die Wasserversorgung auf dem Schlachtfeld – Gründungsmitglied DF ’15 – Ansprechpartner „Tross“

Sie wuchs als Tochter des Tuchhändlers Otto Krämer auf. Ihre Mutter Anna Weber brachte passender weise die Weberei ihrer Familie mit in die Ehe, wobei es sich bei den beiden nicht um eine Zweckehe handelte, sondern um eine Heirat aus Liebe und dem Umstand das Anna bereits mit ihrem ersten Sohn Walter schwanger ging.

Nach dem Stammhalter folgten noch vier Kinder, die Zwillinge (ein Junge und ein Mädchen), Mina und zum Schluss der jüngste Sohn.

Die Familie Krämer betrieb regen Handel mit dem „Handelshaus Rieke“, man schloss den ein oder anderen Vertrag, der dem ohnehin gut laufenden Geschäft langsam aber sicher zu einem guten, schon leicht verschwenderischem Leben verhalf. Welches jedoch nicht zu arg ausuferte, da Mutter Anna wachsam darauf pochte für schlechtere Zeit zu sparen und die Mitgift ihrer Töchter zu mehren, auf das diese ebenso wie sie aus liebe heiraten konnten, wie sie selbst einst.

Mina wuchs doch sehr behütet auf in Altdorf. Erlernte das führen eines Haushaltes, das weibliche Handwerk des Nähens und die Grundlagen der Buchführung, wie es im Geschäft ihres Vaters üblich war. Genauer jedoch bekam es das Mädchen nicht beigebracht, da Otto ja drei potenzielle Nachfolger zur Verfügung standen und sollte Sigmar wer weiß was passieren, würde immer noch die ältere Tochter das Geschäft mit ihrem Angetrauten übernehmen können.

Obwohl es ihr freisteht zu ehelichen wenn sie mochte, verliebt sich ihr jünges Selbst in den jüngsten Sohn aus dem „Handelshaus Rieke“, Friedrich. Anders als ihre Mutter und Schwester ist sie vom Aussehen her eher durchschnittlich, auch tragen die eher schlichten Stoffe und Farben die sie trägt nicht gerade dazu bei sie aus der Menge hervor zu heben.
Und so wird der junge Mann sie nie wahrgenommen haben, eher er, zu ihrer Bestürzung in seinem 16 Sommer mit seinem Vater bricht und vorerst Spurlos verschwindet.

Die Jahre vergehen, Mina geht ihren ältesten Bruder Walter, einem ewigen Junggesellen zur Hand. Sie führt ihm den Haushalt und hat mittlerweile, dank Walters Hilfe auch die komplette Buchführung für das Warenhaus erlernt.
Auch wenn einige sie mittlerweile als alte Jungfer beginnen abzustempeln, so fühlt sich die junge Frau alles andere als alt. Lächelnd wischt sie die Sorgen ihrer Mutter mit ruhigen Handbewegungen immer wider weg. Wenn der Richtige käme, würde sie ihn nehmen, aber nur aus Pflichtgefühl der Familie gegenüber wollte sie nicht heiraten. Außerdem müsse sie dann zwei Haushalte führen, da sie Walter nicht alleine lassen wollte. Ehe dieser also nicht heiraten wollte, sehe sie auch keinen ernsten Grund richtig nach einem Mann zu suchen. Schließlich sei die Führung des Geschäftes ja durch ihre Neffen und Nichten gesichert, auch wenn diese gerade erst einige Sommer zählen.

(Kurzfassung 😉 )

Bei einem Heimatbesuch Friedrichs in Altdorf begegnen sich die beiden wider und kurz entschlossen stimmt sie zu seine Frau zu werden. Sehr zu Verdruss ihres Vaters wird die jüngste Tochter das Eheweib eines Zahlmeisters, der einem Söldnerhaufen, wie er es abwertend nennt, vorsteht.
Die Mutter jedoch steht hinter der Entscheidung ihrer Tochter und redet geflissentlich auf den Vater ein, bis dieser dem Schwiegersohn in spe die Erlaubnis gibt.

Vorerst verbleibt Mina in Altdorf und Hilft weiter Ihrem Bruder im Geschäft und Haushalt.

Nach dem sie es leid war, sich immer weit ab und in vermeintlicher Sicherheit um Ihren Mann zu sorgen beschloss Mina kurzer Hand sich dem Tross der 3.Carroburger anzuschließen. Immerhin gab es auch gänzlich unbewaffnete und weniger wehrhafte Frauen im Tross, wie unter anderen die Schwestern des Morrs und Shallyas. Oder auch der Truppenarzt, welcher scheinbar nur seine Schwarzpulverwaffe besitzt.
Und wie sollte man auch den ersehnten Stammhalter zeugen, wenn der Mann nie dort war, wo man selbst ist?

Eine kurze Diskussion mit Friedrich erfolgte, an deren Ende er einwilligte sie bei sich zu behalten. Ihr erstes richtiges Zusammentreffen mit der Gewalt des blutigen Kampfes ereilte sie in einem kleinen Dorf an der Grenze zu Gorvit, den genauen Namen scheint sie zusammen mit einigen diffusen Träumen am Tage verdrängt zu haben, in der Nacht jedoch suchen sie flüsternde Stimmen heim. Sie verkünden große Versprechen zu, wie sie es nennen geringen Preisen. Zum Glück lassen die Träume nach dem aufwachen nur ein kurzes komisches Gefühl und keine konkreten Ideen zurück und durch die tägliche Arbeit kann auch dieses schnell vergessen werden.
Sie übernimmt mit dem restlichen Tross die Versorgung der Truppen, sowohl im Lager, als auch auf dem Felde wo sie neben ihrem Bogen auch immer reichlich Wasser mit sich führt.

 

Die Monate verstreichen und die 3. Carroburger begibt sich weiter auf der Suche nach versprengten Truppen durch das Land.
Anfang Sommer des Jahres 2532 IC nutzt der Zahlmeister eine kurze Ruhepause fernab von Schlachtfeldern und arrangiert eine Übung gegen eine befreundete Einheit Pioniere. Sehr zu seiner Zufriedenheit zeigen auch die neuesten Rekruten gutes Potenzial und Waffengeschick.

 

Der etwas längere Abstecher in die Drachenlande im Sommer bringt viele Soldaten ins Krankenlager, aber auch Ruhm, die 3.Carroburger beginnt sich im Silbernen Lager einen Namen zumachen, gerade durch die mitgeführte Kanone unter Leitung von Alarich T.W. von Riecke, aber auch ihre Entschlossenheit im Kampf.

 

Der Weg führt Friedrich und Mina weiter nach Westfurth, angelockt durch die Gerüchte dort andere Imperiale zu treffen. Auf ihrem Weg treffen sie einen verirrten Rekruten ihrer Einheit und beschließen ihn erst mal mit zu nehmen, eh sie zu den anderen zurück kehren oder statt ihn alleine zu schicken und Gefahr zu laufen, das er sich wider verirrt.

Westfurth erweist sich als sehr reichhaltig an anderen Bürgern des Imperium. Kurzer Hand schließen sie sich einer Gruppe, um eine Truppe von Monsterjägern an und werden so stärker als erwartet in die Vorgänge vor Ort verwickelt.

Geister und Untote durchströmen und umströmen den Ort. Mina ist froh als sich ihr Aufenthalt dort dem Ende nähert, da ihre bevorzugte Waffe der Bogen wenig, wenn eher gar nichts gegen die hier herrschenden Gegner bewirkt. Friedrich hingegen stürzt sich freudig ins Getümmel und mehr als einmal wird sie gewahrt wie knapp er der Verstümmelung und dem Tod entgeht.

Nach dieser unerfreulichen Erfahrung, ziehen die Beiden zusammen mit dem Rekruten Magnus Conrad weiter.

Friedrich hat Nachricht vernommen, das eine im Frühjahr im Land Phaou erfolgte Ungerechtigkeit gesühnt werden kann. Er sammelte die genesenen  Großschwerter um sich, zusammen mit einigen neuen Rekruten und trägt dem Verwalter von Phaou seine Bitte vor. Diese wird trotz, Unterstützung durch einen Adepten des Sigmars nicht so beantwortet wie es Friedrichs Hoffnung war.

So greift das 3. Carroburger den Verhassten Feind ohne Unterstützung an und hätte diesen auch vernichtend geschlagen, wenn dieser nicht mit den Mächten des Chaos im Bunde wäre.

Und Mina erlebt eine gänzlich neue Seite an ihrem Mann, als dieser die Truppen und alle imperialen Verbündeten sammelt und den Verwalter angreift. Leider mit wenig Erfolg, auf Grund der Feigheit der Gegner sich hinter magischen Barrieren zu versteckten und ihreLeute mit Pfeilen zu spicken.
Nach diesem weniger erfolgreichen Kampf, zog sich die Truppe zurück, um wenige leichte Wunden zu versorgen und sich mit dem Rest der 3. zu vereinen und ihr Winterlager aufzuschlagen.